Das Leben seziert....
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Attention!
Your attention please!
A newsflash has this moment arrived from the Malabar front!
Our forces in South India have won a glorious victory!
I am authorized to say that the action we are now reporting
may well bring the war within measurable distance of its end.
Here is the newsflash...:
times 14.2.84 miniplenty malquoted chocolate rectify
times 3.12.83 reporting bb day order doubleplusungood....

Give it all for the love of BB!
26.2.06 14:46


Words disappear,
Words once so clear,
Only echos passing through the night.

The lines on my face,
Your fingers once traced,
Fading reflection of what was.

Thoughts re-arrange,
Familar now strange,
All my skin is drifting on the wind.

Spring brings the rain,
With winter comes pain,
Every season has an end.

I try to see through the disguise,
But the clouds were there,
Blocking out the sun (the sun).

Thoughts re-arrange,
Familar now strange,
All my skin is drifting on the wind.

Spring brings the rain,
With winter comes pain,
Every season has an end.

There's an end,
There's an end,
There's an end,
There's an end,
There's an end.
26.2.06 22:03


Strike that! Reverse it!

Ruhe?
Stille?
Frieden?




Alles ist so still um mich her, und so ruhig meine Seele. Ich danke dir, Gott, der du diesen letzten Augenblicken diese Wärme, diese Kraft schenkest.

Ich trete an das Fenster, mein Bester, und sehe, und sehe noch durch die stürmenden, vorüberfliegenden Wolken einzelne Sterne des ewigen Himmels! Nein, ihr werdet nicht fallen! der Ewige trägt euch an seinem Herzen, und mich. Ich sehe die Deichselsterne des Wagens, des liebsten unter allen Gestirnen. Wenn ich nachts von dir ging, wie ich aus deinem Tore trat, stand er gegen mir über. Mit welcher Trunkenheit habe ich ihn oft angesehen, oft mit aufgehabenen Händen ihm zum Zeichen, zum heiligen Merkstein meiner gegenwärtigen Seligkeit gemacht! und noch - Oh Liebster, was erinnert mich nicht an dich! umgibst du mich nicht! und habe ich nicht, gleich einem Kinde, ungenügsam allerlei Kleinigkeiten zu mir gerissen, die du Heiliger berührt hattest!

Liebes Schattenbild! Ich vermache es dir zurück, Liebster, und bitte dich, es zu ehren. Tausend, tausend Küsse habe ich darauf gedrückt, tausend Grüße ihm zugewinkt, wenn ich ausging oder nach Hause kam.

Ich habe deinen Vater in einem Zettelchen gebeten, meine Leiche zu schätzen. Auf dem Kirchfriedhofe sind zwei Lindenbäume, hinten in der Ecke nach dem Felde zu; dort wünsche ich zu ruhen. Er kann, er wird das für seinen Freund tun. Bitte ihn auch. Ich will frommen Christen nicht zumuten, ihren Körper neben einen armen Unglücklichen zu legen. Ach, ich wollte, ihr begrübt mich am Wege, oder im einsamen Tale, dass Priester und Levit vor dem bezeichneten Steine sich segnend vorübergingen und der Samariter eine Träne weinte.

Hier, Liebster! Ich schaudre nicht, den kalten , schrecklichen Kelch zu fassen, aus dem ich den Taumel des Todes trinken soll! Du reichtest ihn mir, und nun zage ich nicht. All! all! So sind die Wünsche und Hoffnungen meines Lebens erfüllt! So kalt, so starr an der ehernen Pforte des Todes anzuklopfen.

In diesen Kleidern, Liebster, will ich begraben sein, du hast sie berührt, geheiligt; ich habe auch deinen Vater darum gebeten. Meine Seele schwebt über dem Sarge. Man soll meine Taschen nicht aussuchen. Diese blassrote Schleife, die du am Busen hattest, als ich dich zum ersten Mal unter deinen Kindern fand - O küsse sie tausendmal und erzähle ihnen das Schicksal ihres unglücklichen Freundes. Die Lieben! sie wimmeln um mich. Ach wie ich mich an dich schloß! seit dem ersten Augenblicke dich nicht lassen konnte! - Diese Schleife soll mit mir begraben werden. An meinem Geburtstage schenktest du sie mir! Wie ich das alles verschlang! - Ach, ich dachte nicht, dass mich der Weg hierher führen sollte! - - Sei ruhig! Ich bitte dich, sei ruhig! - Sie sind geladen - Es schlägt zwölfe! So sei es denn! - Liebster! Liebster, lebe wohl! lebe wohl!
27.2.06 01:48


Das Ende dieser Straße



Eines Tages, als er noch ganz von Liebe erfüllt nach Hause zurück kam, fand er den Mann, den er über alles begehrte und für den er einzig und allein auf dieser Welt lebte, an der Decke aufgehängt.

Er stieß einen kurzen, aber so wilden Schrei aus, dass die dünne Schale seiner Vernunft für immer zerbrach.
27.2.06 01:54


In meinem Kopf gibt es eine Welt,
die mit dieser Welt nichts zu tun hat.
Eine Welt, in der du mich liebst und beschützt.
Eine Welt, in der du immer an meiner Seite bist.

Heute weiß ich, dass diese Welt nicht existiert;
dass sie nur eine Illusion ist; das Produkt meiner Phantasie.

Jeder Mensch träumt doch von der großen Liebe
und ich habe eben ein wenig heftiger geträumt als die anderen.




Und mag meine Liebe auch verrückt sein,
mein verstand beruhigt mein
Herz
indem er ihm sagt 'Habe Geduld
und verlier' nie die Hoffnung...'



27.2.06 09:25



"Wer bist du", sagte der kleine Prinz. "Du bist sehr hübsch..."
"Ich bin ein Fuchs", sagte der Fuchs.
"Komm und spiel mit mir", schlug ihm der kleine Prinz vor. "Ich bin so traurig..."
"Ich kann nciht mit dir spielen", sagte der Fuchs.
"Ich bin noch nicht gezähmt!"
"Ah, Verzeihung!", sagte der kleine Prinz.

Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:

"Was bedeutet das: 'zähmen'?"
"Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet: sich 'vertraut machen'."
"Vertraut machen?"
"Gewiß", sagte der Fuchs. "Noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht.
Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt..."

"Ich beginne zu verstehen", sagte der kleine Prinz.
"Es gibt eine Blume... Ich glaube sie hat mich gezähmt.."
"das ist möglich", sagte der Fuchs. "Man trifft auf der Erde alle möglichen Dinge..."

Aber der Fuchs kam auf seinen Gedanken zurück:
"Mein Leben ist eintönig. Ich jage Hühner, die Menschen jagen mich. Alle Hühner gleichen einander. Ich langweile mich also ein wenig. Aber wenn du mich zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt sein. Ich werde den Klang deines Schrittes erkennen, der sich von allen anderen unterscheidet. Die anderen Schritte jagen mich unter die Erde. Der deine wird mich wie Musik aus meinem Bau locken.
Und dann schau! Du siehst da drüben die Weizenfelder? Ich esse kein Brot. Für mich ist der Weizen zwecklos. Die Weizenfelder erinnern mich an nichts. Und das ist traurig. Aber du hast weizenblondes Haar. Oh, es wird wunderbar sein, wenn du mich einmal gezähmt hast! Das Gold der Weizenfelder wird mcih an dich erinnern. Und ich werde das Rauschen des Windes im Getreide liebgewinnen."

Der Fuchs verstummte und schaute den kleinen Prinzen lange an.
"Bitte... zähme mich!" sagte er.
"Ich möchte wohl", antwortete der kleine Prinz, "aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde finden und viele Dinge kennenlernen."
"Man kennt nur die Dinge, die man zähmt", sagte der Fuchs. "Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.
Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!"
"Was muss ich da tun?" sagte der kleine Prinz.
"Du musst sehr geduldig sein", antwortete der Fuchs. "Du setzt dich zuerst ein wenig abseits ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein wenig näher setzen können..."

Am nächsten Morgen kam der kleine Prinz zurück.
"Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen", sagte der Fuchs. "Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll... Es muß feste Bräuche geben."

"Was heißt 'fester Brauch'?" sagte der kleine Prinz.
"Auch etwas in Vergessenheit Geratenes", sagte der Fuchs. "Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von den anderen Stunden. Es gibt zum Beispiel einen Brauch bei meinen Jägern. Sie tanzen am Donnerstag mit den Mädchen des Dorfes. Daher ist der Donnerstag der wunderbare Tag. Ich gehe bis zum Weinberg spazieren. Wenn die Jäger irgendwann einmal zum Tanzen gingen, wären die Tage alle gleich und ich hätte niemals Ferien."

So machte sich denn der kleine Prinz den Fuchs vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
"Ach!", sagte der Fuchs, "ich werde weinen."
"Das ist deine Schuld", sagte der kleine Prinz, "ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, dass ich dich zähme..."
"Gewiß", sagte der Fuchs.
"Aber nun wirst du weinen!" sagte der kleine Prinz.
"Bestimmt", sagte der Fuchs.
"So hast du also nichts gewonnen!"
"Ich habe die Farbe des Weizens gewonnen."

27.2.06 22:49


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