Das Leben seziert....
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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben m?chte ich mich vor allem an jene armen Seelen unter uns wenden, die gerade an diesem einen fatalen Tag im Jahr besonders zu leiden haben. Wir gehen durch die Stra?en, das Leben und nicht nur, dass es uns aus allen Gesch?ften, Fernsehern und Zeitungen entgegenschreit, wir sollen doch bitte dieses und jenes f?r den Geliebten oder die Liebste kaufen, um ihm oder ihr auch nur ja zu zeigen, wie sehr wir an sie denken (denken Sie nicht auch durch Parf?m, Rosen oder Pralinen?) und wie allzu gern wir nur dazu bereit sind unser Geld ohne R?cksicht auf Verluste f?r den Partner auszugeben; nein, nicht nur das, sondern gerade an diesem einen Tag, dem wundervollen VALENTINSTAG fallen uns auch all die gl?cklichen Menschen, die lachend und k?ssend an uns vorbeischlendern auf.

Wir finden das albern. Infantiles Gekicher, albernes Necken, wie man es sonst nur von Kindergeburtstagen kennt. Pr?pubert?r!
Und so kommen wir zu dem Schlu?, dass der Valentinstag uns einfach nur ankotzt! Wir wollen weder was mit dem Kommerzschei? noch mit den emotionalen L?gen, die wir von so manchem verkr?ppelten Paar aus unserem Bekannten und Freundeskreis kennen, zu tun haben und sind froh, dass uns das
nicht angeht!

FREI!

Frei?

Hmm, wenn da nur nicht dieses nagende Stimmchen tief in uns w?re. Die Stimme, die uns genau beschreiben kann, wie gl?cklich all diese verachteten Menschen doch sind und wie toll es doch w?re zu ihnen zu geh?ren.

Das kleine Teufelchen, welches uns mit unsichtbarer Hand just dann den Kopf dreht, wenn wieder so ein widerlich gl?ckliches Paar an uns vorbeitorkelt und uns netterweise auf die beiden
aufmerksam macht und uns sogleich Bilder von uns selbst Arm in Arm mit jemandem vor unserem geistigen Auge zeichnet.

Dieses h?ssliche Gef?hl des Neides, manchmal sogar des Nicht-G?nnen-K?nnens, zumindest doch aber stets die melancholische Sehnsucht nach Liebe, die, wenn man sie erst einmal gefunden hat, schnell kondensiert und wahrscheinlich stets etwas Unerreichbares sein muss.

Doch ich appelliere an Sie, meine Damen und Herren: Bleiben Sie stark! Mit den Methoden der modernen Wissenschaften l?sst sich obiges Ph?nomen als sogenannte 'selektive Wahrnehmung' sehr
gut untersuchen und erkl?ren. Es kommt allein auf unsere Willensst?rke an in diesen dunklen Stunden des Valentinstages. Lassen Sie sich nicht von ihren biologischen Funktionsgrundlagen
unterwerfen und denken Sie an unser dogmatisches Tetragon:
Seien Sie streng! Seien Sie kalt!
Seine Sie hart! Seien Sie stark!

Und so m?chte ich mit einem Zitat eines leider unbekannt gebliebenen Aphoristikers schlie?en:
"Der Kuss ist das Rudiment des Kanibalismus!"


Es gr??t Sie an diesem Tage HERZlichst,
Ihr Dr Puppenfleisch
14.2.06 14:02
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tommy / Website (15.2.06 17:26)
hallo, mein lieber.. hier mal endlich ein eintrag von mir auf deiner hp.. =)

man möge mich ja altmodisch nennen, doch finde ich den valentinstag total toll.. diesen neid oder das nicht-gönnen kenn ich im moment auch nur zu gut, doch verbrachte ich meinen valentinstag doch eher ALLEIN! ! ! im zug der db... =S

wenn man doch noch seiner alten liebe hinterher läuft, dann ist es schwer sich für jemand anderes zu begeistern, und noch schlimmer ist es dann den gedanken im kopf zu haben, dass man selbst jetzt gern in dessen gegenwart wäre und wohl vollkommen überteuerte geschenke (ja und es sind blumen, parfums oder pralinen, doch was ist falsch daran?!) lieber selbst dieser person schenken möchte, denn es ist doch immer besser jemandem etwas zu schenken, als selbst etwas zu bekommen. mich macht das andere jedenfalls glücklicher!!!

wir telen die tage mal okay? ich drück dich und geb dir nen knutscha auf deine seelische wunde.. bräuchte auch einen.. =/

auf dann, die zeit ist kommen..

LG Tommy.
hoppukastalafullnaeging!!!

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